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Hunde Erziehung

Hunde Erziehung – Wie erziehe ich meinen Hund?

Hier finden Sie eine Anleitung zur Erziehung von Hunden.

Am einfachsten ist es einem kleinen Hund, einem Welpen, neue Dinge beizubringen. Der Hundebesitzer muss jedoch aufpassen, dass er seinen Hund nicht überfordert. Die Zeichen für Überbeanspruchung können z.B. kratzen oder über die Nase lecken sein. Viel Geduld und keine Gewalt ist der Schlüssel zur erfolgreichen Hundeerziehung.

1. Wie bekomme ich meinen Hund stubenrein?
2. Wie sollte ich meinen Hund füttern?
3. Grundsätze der Hundeerziehung
4. Der Hund ist ein Hund – kein Mensch
5. Worauf ist die Rasse meines Hunde spezialisiert?
6. Wie organisiere Ich das Training richtig?

1. Wie bekomme ich meinen Hund stubenrein?

Einen Hund stubenrein zu bekommen ist keine Leichtigkeit.
Aber mit diesen Tipps, Tricks und mit viel Geduld werden Sie es schaffen.

Am einfachsten ist das Erlernen der Stubenreinheit im Welpen Alter. Bringen Sie ihren Hunde Welpen immer nach dem fressen, schlafen und nach dem Spielen nach draußen.
Setzen Sie ihn immer auf die gleiche Stelle vor ihrer Wohnung und belohnen Sie das an der richtigen Stelle gemachte Geschäft sofort mit einem Leckerli, jedes Mal.
Anzeichen für die drückende Notdurft ihres Hundes können unter anderem sein:

-schnüffeln am Boden
-aufgestellter Schwanz
-sitzen vor der Wohnungstür
-hinhocken auf dem Boden

Nach wenigen Wochen werden Sie die ersten Erfolge erzielen.

Hund stubenrein in der Nacht?

Um die Stubenreinheit auch in der Nacht zu gewähren empfiehlt es sich den Hund über Nacht in ein verschließbares Behältnis zu geben. Ich schicke meinen Hund jede Nacht zum Schlafen in seine große Hunde Box. Er geht freiwillig hinein, findet hin und wieder auch ein Leckerli in der Box und legt sich friedlich schlafen. Sobald er seine Notdurft verrichten will macht er sich bemerkbar und jault leise oder bellt auch mal. Dann stehe ich auf, packe die Leine, nehmen meinen Hund behutsam in den Arm und trage oder leite ihn nach unten auf seine gewohnte Stelle. Direkt nach dem Geschäft gibt es natürlich ein Leckerli. Bis jetzt hat der Hund nicht einmal in seine Box gemacht.

Wenn doch mal was auf den Teppich geht:

Wenden Sie weder Gewalt an noch schimpfen Sie. Ihr Hund lernt dann nämlich nur das er sich beim in die Wohnung machen nicht von Ihnen erwischen lassen darf.

Wenn doch etwas in die Wohnung geht nehmen Sie ihren Hund schnell hoch und tragen Sie ihn nach unten an die gewohnte Stelle. Loben Sie ihn wenn er den Rest seines Geschäfts dort verrichtet.

Bitte schimpfen Sie nicht mit ihrem Hund wenn doch mal etwas schief geht. Fangen Sie bitte gar nicht erst an ihren Hund in seine Pfütze mit der Nase zu stucken. Sie sind selber schuld, sie haben ihn ja nicht rechtzeitig runter gebracht 😉

Sollten Sie Tipps haben wie man den Hund noch besser stubenrein bekommt senden Sie uns doch eine E-Mail oder schreiben Sie ins Kontaktformular am Ende der Seite.

2. Wie sollte ich meinen Hund füttern?

Mein Hund ist immer so aufgeregt wenn es Futter gibt, er freut sich immer so Doll. Was mache ich dagegen?

Um ihnen und ihrem Hund einen Gefallen zu tun sollten Sie ihrem Hund anerziehen das er ruhig bleiben muss vor der Fütterung. Lassen Sie ihren Hund sitz oder platz machen. Wenn das noch nicht möglich ist dann stellen Sie den Futternapf an seinen üblichen Ort, nehmen Sie ihren Hund in den Arm und warten bis er sich völlig beruhigt hat. Sobald er nicht mehr aufgeregt ist können Sie ihm ein Zeichen geben das er zum Fressnapf darf.
Ich habe bei meinem Hund ca. eine Woche gebraucht bis er brav neben der Raubtierfütterungsstelle platz gemacht und auf sein Zeichen gewartet hat.
Wichtig ist das Sie sich durchsetzen und nicht dem armen hungernden Hund das Essen geben obwohl er immer hochspringt oder wie ein verrückter vor Freude im Kreis rennt.

Wenn der Hund die Ruhe vor dem Essen beherrscht:
warten Sie bis ihr Hund die Hälfte aufgefressen hat und sagen Sie „AUS“, drängen Ihn weg und nehmen Sie das Futter kurz zur Seite. Geben Sie das platz Kommando, stellen das Futter wieder an den Platz und geben ihm das Zeichen das er weiter Fressen darf.
So festigen Sie ihre Position im Rudel und belohnen Ihn für sein mustergültiges befolgen des „AUS“ Befehls. PS lassen Sie sich nicht beißen, der eine oder andere Vierbeiner ist extrem futterneidisch.

3. Grundsätze der Hundeerziehung

3.1 Wenden Sie keine Gewalt an. – Danke.
3.2 Belohnen Sie kein ängstliches Verhalten.
3.3 Bestrafen Sie kein schlechtes Verhalten.
3.4 Loben Sie ausschließlich positives und gewolltes Verhalten.
3.5 Ihr Hund ist nicht Einstein. Lassen Sie ihm Zeit und üben Sie sich in Geduld.
3.6 Sie sind der Boss, sieht der Hund das auch so ist alles in Ordnung ;).

4. Der Hund ist ein Hund – kein Mensch

Denken Sie bitte daran, dass ihr Hund ein Hund ist. Er kann nicht mit dem Menschen mithalten. Setzen Sie die Messlatte ihrer Erwartungen nicht zu hoch sonst sind Sie nur enttäuscht. Freuen Sie sich über jeden kleinen Erfolg. Glauben Sie mir, so macht die Hundeerziehung Zwei- als auch Vierbeiner viel mehr Spaß.

5. Worauf ist die Rasse meines Hundes spezialisiert?

Sie haben schon einen Hund und möchten Ihn jetzt trainieren? Sie wundern sich das ihr Chihuahua es nicht schafft ihre Schafherde mit 150 Tieren unter Kontrolle zu bringen? Kein Wunder ihr Chihuahua ist auch kein Hütehund wie z.B. ein Australian Shepherd. Erkundigen Sie sich zum Beispiel auf hunderassen.de was die Stärken und Schwächen ihres Hundes sind.

Noch besser ist es wenn Sie sich schon bevor sie sich einen Hund aus dem Tierheim holen oder einen Welpen kaufen wissen welche Hunderasse am besten zu ihrem Leben passt. Ein Australian Shepherd passt zum Beispiel nicht zu einem Rentner mit Gehbehinderung der in Berlin in einer zwei Zimmer Wohnung lebt. Beachten Sie auch die stark unterschiedlichen Lebenserwartungen verschiedener Hunderassen. Oft ist es so, dass größere Hunde eine deutlich geringere Lebenserwartung haben als kleine Hunde. Dies trifft aber auch nicht immer zu da stark überzüchtete Hunderassen oftmals schon relativ früh in den Hundehimmel übergehen.
Üben Sie mit ihrem Hund was er gut kann. Ihr Labrador wird wahrscheinlich es als das Größte empfinden wenn Sie mit ihm Apportieren oder Dummyspiele veranstalten.

6. Wie organisiere ich das Training richtig?

Ihr Hund soll zwanzig befehle lernen? Können Sie diese schon alle auswendig?
Ich habe einen Zettel genommen und aufgeschrieben was ich meinem Hund beibringen möchte. Da kamen ca. zwanzig Befehle auf den ersten Schlag zum Vorschein. Ich fertigte eine Liste an mit:

Befehl (gesprochen)  -> Sitz
Handzeichen (geschrieben) -> Ein Finger der Faust zeigt nach Oben
Was soll der Hund machen (geschrieben) -> Sich auf seinen Hundehintern setzen

Des Weiteren erstelle ich eine Liste mit Fortschritten und einem Zeitstrahl in die ich immer die aktuellen Trainingserfolge eingetragen habe.

09.Woche: stubenrein
10. Woche: sitz!
11. Woche: platz!
12. Woche: bleib!

Beide Listen habe ich Ausgedruckt an die Türen meines Schlosses geklebt um hin und wieder einen Blick darauf zu werfen.
Mit dieser Methode werden Sie die Erziehung ihres Hundes nicht aus den Augen verlieren.
Das ist nicht nur wichtig für den Menschen, auch der Hund freut sich „tierisch“ über Aufgaben, Tricks und Lernspiele.
Beachten Sie bitte, dass jede Hunderasse andere Lerneigenschaften besitzt!
Überfordern Sie ihren Hund nicht! Anzeichen für Überforderung sind unter anderem häufiges Kratzen oder über die Nase lecken. Sprechen Sie ihren Trainingsplan mit dem Tierarzt ihres Vertrauens ab. So sind sie auf der sicheren Seite.

Gerne können Sie Beiträge im Hunde-Forum über die besten Tipps und Tricks zur Hundeerziehung diskutieren. Fragen und Vorschläge einfach per E-Mail senden an: Hund@hundepark.berlin

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