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Hunde Pflege

Hunde Pflege,

Hier bieten wir Ihnen einen kleinen Überblick welche Pflege ein Hund benötigt. Wir sind keine Tierärzte und schildern hier nur unsere Erfahrung mit eigenen Hunden sowie angelesenes Wissen. Bei Problemen oder akuten Erkrankungen ihres Hundes wenden Sie sich bitte an ihren Tierarzt.

Im Hunde Forum können Sie ihre Erfahrung mit Hundepflege Techniken austauschen. Kostenlos.

1. Augenpflege
2. Augenerkrankungen
3. Äußere Parasiten
4. Innere Parasiten
5. Haarprobleme
6. Hautprobleme
7. Wie bade ich meinen Hund?
8. Zu lange Krallen?
9. Ohrenpflege
10. Pfotenpflege
11. Wie kämme und bürste ich meinen Hund?
12. Zahnpflege

1. Augenpflege
Wie Pflege ich die Augen von meines Hundes?

Beachten Sie bitte vor der Augenpflege, dass das Auge ein sehr empfindsamer Körperteil des Hundes ist und man mit besonderer Vorsicht agieren sollte.
Bei Verschmutzungen um das Auge herum nehmen Sie einfach ein feuchtes Tuch (NICHT FUSSELND BITTE) und wischen damit vorsichtig das Auge und die Verschmutzung weg.
Um es dem Hund so angenehm wie möglich zu machen sollte das Tuch mit handwarmem Wasser vorgewärmt werden.

Sollten Sie verstärkt Probleme mit abgesonderten Sekreten im Augenbereich haben  lohnt es sich nach der Ursache zu forschen. Hat ihr Hund eine Bindehautentzündung?
Vermeiden Sie starke Zugluft oder offene Fenster beim Autofahren.

Haare die die Sicht stören sollten entfernt werden. Hier ist äußerste Vorsicht geboten.
Manche Hunderassen brauchen die Haare vor den Augen als Schutz (z.B. Hütehunden) Schließen Sie sich vor beschneidenden Maßnahmen bitte mit ihrem Tierarzt kurz.

2. Augenerkrankungen
Wie erkenne ich eine Augenerkrankung bei meinem Hund?

Wenn Sie hin und wieder (vor allem nach dem Schlafen und Gassi Gehen) etwas getrocknetes Sekret aus dem Auge ihres Hundes wischen ist das relativ unbedenklich.

Sollte ihr Hund permanent sekretartigen Ausfluss an den Augen haben, so ist der Rat eines Fachmannes gefragt. Rote Augen können auf verstopfte Tränenkanäle oder andere Entzündungen hinweisen.

3. Äußere Parasiten
Läuse, Milben, Zecken und andere unbeliebte Parasiten.

Um seinen Hund und sich bestmöglich zu schützen sollten präventive Maßnahmen ergriffen werden. Die Übertragung mancher Parasiten auf den Menschen ist nicht ausgeschlossen (z.B. Zecken) und kann ernsthafte Krankheitsbilder nach sich ziehen.

Zecken: Benutzen Sie deshalb immer ein Mittel zur Zeckenabwehr. Egal ob die Chemiekeule like Frontline oder natürliches Kokosoel. Regelmäßig angewendet helfen diverse Mittel Sie und ihren Hund zu schützen.

 Flöhe: Wenn ihr Hund unter Flohbefall leidet werden Sie feststellen das er sich vermehrt versucht zu jucken / kratzen. Da diese wenige Millimeter kleinen braun/roten Plagegeister Überlebenskünstler sind wird ihr Hund Sie leider nicht ohne Ihre Hilfe loswerden.
Zecken verstecken sich am liebsten an Fellstellen die für den Hund nicht erreichbar sind (über dem Schwanz). Sie erkennen Flohbefall zum einen am Floh Kot und zum anderen an den  Flöhen direkt auf der Haut unseres geliebten Vierbeiners. Ein Floh Kamm dient nur der Erkennung des Befalls, leider reicht seine Kraft nicht zur Beseitigung der Parasiten.

Abwehr: Flohshampoo, Flohpuder, Flohspray. Waschen Sie auch die Decke, das Körbchen und alle sonst vom dem Hund benutzten Unterlagen.

Läuse: Leidet der Hund an Läusen so ist Eile geboten. Ein Bad im Anti-Lausshampo ist unausweichlich.

Milben: Es gibt eine Vielzahl an Milben die den Hund befallen können. Stellen Sie häufiges Jucken und Schuppenbildung bei ihrem Vierläufer fest? Bitte wenden Sie sich an einen Tierarzt.

4. Innere Parasiten
Innere Parasiten sind zum größten Teil Würmer

Leider kann sich der geliebte Hund trotz regelmäßiger Wurmkur mit einer Vielzahl von Würmern und inneren Parasiten infizieren. Stellen Sie bei ihrem Hund negative Veränderungen des Stuhls fest oder sind gar Würmer im Stuhl oder im Erbrochenem zu finden dann deutet dies auf einen Wurmbefall hin. Konsultieren Sie in jedem Fall einen Tierarzt.

5. Haarprobleme
Haare gehören an den Hund nicht in die Wohnung?

Viele Hunderassen wechseln zweimal im Jahr das Fell. Da bleibt es nicht aus das die ganze Wohnung voll Haare liegt. Verhindern kann man den Fellwechsel nicht, aber durch regelmäßiges ausbürsten beschleunigen.

Hat ihr Hund kein glänzendes gleichmäßiges Fell? Bekommt er das richtige Futter?
Setzen Sie sich mit ihrem Tierarzt in Verbindung, denn das Fell ist ein gut sichtbarer Indikator für die Gesundheit des Hundes.

6. Hautprobleme
Mein Hund kratzt sich die ganze Zeit?

Wenn ihr Hund einem ständigen Juckreiz ausgesetzt ist kann dies ein Anzeichen für eine Allergie sein. Es könnte aber auch ein Schädlingsbefall schuld am Leid des Tieres sein. Klären Sie ab ob ihr Hund unter anderen Schädlingen leidet. Ist das nicht der Fall nehmen Sie bitte Kontakt zu einem Tierarzt auf und geben Sie eine Zeit lang nur bestimmtes Futter um allergische Futtermittel Reaktionen via Ausschlussverfahren zu indentifizieren.

7. Wie bade ich meinen Hund?
Hundeshampoo – Menschenshampoo?

Fast jeder Hund besitzt ein Fell welches über körpereigene Talkdrüsen mit einer Schutzschicht überzogen wird. Diese Schutzschicht um die Haare des Hundes wehrt Dreck und Feuchtigkeit ab.
Mein Hund badet in jeder Pfütze – Ist das gefährlich?
Nein – In Seen, Flüssen und Pfützen sind (theoretisch) keine fettlösenden Stoffe enthalten die den Schutz des Fells angreifen. Gefährlich wird es wenn Sie ihren Hund vermenschlichen und regelmäßig ohne therapeutischen Grund Dusch- und Badegängen unterziehen. Sie sollten Ihren Hund nur baden wenn: Das Fell stark verschmutz ist, er unter Schädlingsbefall leidet oder ihr Hund sich in „Stuhl“ gewälzt hat. Bitte erwerben Sie ein Shampoo welches für Hunde geeignet und dem Zweck der Waschung angepasst ist.

Wie bade ich meinen Hund?
Ist ihr Hund stark verunreinigt weil er sich z.B. in einem verwesenden Tierkadaver gewälzt hat ist es zu spät mit einer langsamen Gewöhnung an die Badewanne anzufangen.

Versuchen Sie deshalb so früh wie möglich ihrem Vierbeiner die Angst vor der Badewanne zu nehmen.

Trockenübung für das Hundebaden: Legen Sie ein Handtuch in die Badewanne (Hunde rutschen sonst aus), stellen Sie ihren Hund vorsichtig auf das Handtuch, geben Sie ihm ein Leckerli und nehmen ihn wieder aus der Wanne. Stellen Sie sich mit in die Wanne, dies sorgt für zusätzliches Vertrauen. Ist das geschafft wird er die Wanne als Ort in Erinnerung behalten wo ihm nichts Schlechtes widerfährt. Machen Sie die Dusche einmal an, lassen Sie ihn schnuppern und alles in Ruhe beobachten.
Nassübung: Denken Sie unbedingt an die empfindlichen Ohren ihres Hundes. Setzen sie in jedes Ohr vorsichtig einen Wattestopfen um das kühle Nass am Eindringen zu hindern.

Kontrollieren Sie vor dem Waschen unbedingt ob die Wassertemperatur für Ihren Vierbeiner verträglich ist. Schöpfen Sie einfach Wasser mit Hilfe eines Zahnputzbechers aus einem Eimer, wenn Ihr Hund Angst vor der Brause hat. Schäumen Sie den Hund z.B. vorher ein und spülen das Shampoo danach wieder sorgfältig  aus dem Fell. Ist die Prozedur beendet, setzen sie ihren sauberen Vierbeiner auf ein Handtuch vor die Badewanne, entfernen die Wattetupfer und trocknen ihn mit einem Handtuch ab.

8. Zu lange Krallen?
Kann ich die Krallen selbst schneiden?

Hunde die ins Alter kommen oder sich vorwiegend auf weichen Untergründen aufhalten kann das Schicksaal ereilen das der natürliche Abrieb der Krallen nicht mehr ausreicht.
Hier müssen wir (Menschen) korrigierend eingreifen. Dies ist der Fall, wenn die Krallen des Hundes beim Stehen auf einer ebenen Fläche den Boden berühren. Berühren Sie den Boden nicht und haben eine natürliche Form so besteht kein Handlungsbedarf.

Die Krallen sind durchblutet und mit Nerven durchzogen. Fügen Sie ihrem Hund kein Leid zu. Krallenschneiden kostet beim Tierarzt oder im Hundesalon nur wenige Euro und Ihr Vierbeiner ist dort in professionellen Händen.

Es gibt Krallenzangen, Pfeilen und vieles mehr. Aber ohne die nötige Übung und das anatomische Wissen können Sie mehr Schaden als Nutzen anrichten. Lassen Sie sich wenigstens einmal vom einem Tierarzt einweisen.
9. Ohrenpflege
Mein Hund hat dreckige (innen) Ohren.

Kontrollieren Sie die Ohren ihres Hundes, mit Auge und Nase.
Finden Sie viel Ohrenschmalz oder einen fauligen Geruch im inneren des Hundeohres vor? Schüttelt ihr Hund unentwegt seinen Kopf? Alle drei Verhaltensweisen für eine Erkrankung am Ohr. Mit ausreichend Pflege und regelmäßiger „Wartung“ können Sie schlimmeres vorbeugen. Kontrollieren Sie regelmäßig die Ohren ihres Hundes und bei Verunreinigungen wischen Sie diese mit einem nicht fusselnden Lappen, den Sie vorher mit handwarmem Wasser ausgewaschen haben,  aus. Sollten sich ihr Hund stark schütteln um das störende Gefühl in den Ohren loszuwerden wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt.

10. Pfotenpflege
Mein Hund hat vier Pfoten und das soll so bleiben!

Die Pfoten sind ein ähnlich elementarer Teil vom Hund wie die Reifen an einem Auto. Sie stellen den Kontakt zur „Unterwelt“ her. Sorgsam gepflegt wird ihr Hund frei von Schmerzen und Missbildungen neben ihnen daher tapsen.

Schauen Sie sich die Pfoten ihres Hundes doch einmal genauer an. Achten Sie darauf, dass die Haare zwischen den Zehen nicht zu lang werden. Sie können Dreck und im Winter auch Eis und Schnee Anhäufungen fördern. Regelmäßiges trimmen bewahrt unseren Freund vor genannten Problemen.
Die Ballen sind relativ empfindlich, kontrollieren Sie diese nach jedem Spaziergang auf Schnittverletzungen oder eingetretenen Fremdkörpern.

Untergrund:
Asphalt: Wird klebrig und im Sommer viel zu heiß

Beton: Viel zu hart
Rasen & Waldwege sind genau richtig

11. Wie kämme und bürste ich meinen Hund?
Was muss ich beim kämmen beachten?

Regelmäßige Fellpflege sorgt für eine gute Durchblutung und entfernt Dreck, Haare und abgestorbene Hautschuppen. Lassen Sie sich beim Kauf einer Hundebürste ausgibig im Fachhandel beraten und kaufen Sie nicht den billigsten Plunder online 😉
Mit einer falschen Bürste können schnell gesunde Haare „gezogen“ werden.
Gewöhnen Sie ihren Hund doch gleich eine ähnliche Haltung wie beim Hundefriseur an und kämmen Sie die Haare von vorne nach hinten. Nicht gegen den Strich.

12. Zahnpflege
Hunde sind keine Haie.

Leider wachsen unserem vierbeinigen Freund nicht einfach die Zähne à la Hai nach, darum gilt es sie gut zu pflegen. Reichen Sie Ihrem Hund hauptsächlich weiches Futter kann sich schnell ein Zahnbelag, der die Zähne und das Zahnfleisch angreift, bilden. Schauen Sie ihrem Hund doch einfach mal ins Maul. Es gibt eine Menge Hundezahn reinigendes Spielzeug und Futter zu kaufen, welches etwas härter ist als normales Futter und der Hund sich dadurch den Belag von den Zähnen wetzten kann. Da ich nicht besonders auf Geldausgeben stehe gebe ich meinem Hund einfach alle paar Tage eine Möhre, fertig ist der Schuh.

Sollte ihr Hund bereits akute Zahnprobleme haben suchen Sie doch einfach einen Tierarzt auf der Ihnen den Ernst der Lage diagnostizieren kann.

Wünschen Sie mehr Informationen zu einem bestimmten Hundepflegethema? Schreiben Sie eine E-Mail an hund@hundepark.berlin oder tauschen Sie sich mit uns und anderen Berliner Hundehaltern im Hundforum aus.

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