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Hundesport für Hund und Herrchen

Neben den täglichen Spaziergängen sollten viele Hunderassen zusätzlich beschäftigt und etwas gefordert werden, damit sie zufrieden und ausgelastet sind. Eine Vielzahl an unterschiedlichen Sportarten für Hunde bieten sich hier an, aber nicht jeder Hund ist für jede Sportart geeignet.

Welche Hundesportarten gibt es?

So gibt es Hunderassen die beispielsweise für das Hüten von Schafen, das Jagen, Bewachen oder Suchen gezüchtet wurden. Natürlich sollte man daher auch auf die Veranlagungen und Bedürfnisse des Hundes Rücksicht nehmen und die Sportart entsprechend den Eigenschaften seines Hundes auswählen. Auch sollte beim Hundesport der Unterschied zwischen Hobby und Leistungssport berücksichtigt werden. Letztendlich soll der Sport Spiel und Spannung für Hund und Herrchen sein, was die Bindung von Mensch und Tier noch intensiver machen kann.

Agility – Spaß und sportliche Herausforderung

Bei Agility gilt es einen Parcours mit Hindernissen schnell und möglichst ohne Fehler zu durchlaufen. Die Hindernisse stellen für den Hund unterschiedliche Herausforderungen dar. So muss der Hund beispielsweise durch einen Tunnel kriechen, über einen Steg und eine Wippe laufen, einen Slalom absolvieren und eine Schrägwand bezwingen.

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Mindestens 20 Hindernisse hat der Hund zu bewältigen und das nur durch Anweisungen seines Halters durch Handzeichen oder mündlich. Einen kleinen Parcours kann man auch leicht zu Hause im Garten oder im Wohnzimmer aufbauen. Beispielsweise könnte man mehrere Stühle hintereinander aufstellen und eine Decke darüber legen, so dass ein Tunnel entsteht. Dieser Sport eignet sich besonders für sehr wendige und schnelle Hunderassen.

Mobility

Ähnlich wie beim Agility wird beim Mobility ebenfalls ein Parcours aufgebaut, den der Hund absolvieren muss. Allerdings durchläuft er diesen Parcours zusammen mit seinem Halter, wobei dieser ihm die Hindernisse zeigt, die er durchlaufen oder überqueren soll. Hier geht es weniger um Schnelligkeit als vielmehr um die exakte Ausführung der Übungen. Die Hindernisse sind ähnlich wie beim Agility können allerdings auch aus selbstgebauten Geräten sowie Leitern, Steine, Planen oder Geröll bestehen. Geeignet ist Mobility auch für ältere Hunde, der der Parcours auch schonend für die Gelenke gestaltet werden kann.

Dog Scooting der Hundesport

Für große, kräftige und stark gebaute Hunde, denen das einfache Gassigehen nicht ausreicht, eignet sich ganz besonders der Zughundesport, bei dem der Hund eine Kutsche mit zwei, drei oder vier Rädern ziehen muss. Darüber hinaus ist die Kutsche mit Personen oder  Gegenständen besetzt.

Immer beliebter wird auch hier bei uns der aus dem Norden stammende Schlittenhundesport und Dog Scooting. Es ist ebenfalls ein Sport für Hunderassen die kräftig und stark gebaut sind und gerne laufen. Neben den klassischen Zughunden wie beispielsweise dem Husky, eignen sich durchaus auch andere Hunderassen wie der Australian Shepperd, der Vorsteher und der Schäferhund für den Dogscooter. Bei diesem Sport werden die Hunde vor einen Schlitten oder einen Dog scooter gespannt, den sie dann über eine bestimmte Strecke durch den Schnee oder über Feld und Stein ziehen müssen. Hier geht es dann darum, wer die Strecke am schnellsten bewältigt hat.

Dog Frisbee, auch Discdogging genannt

Frisbee ist heute jedem ein Begriff. Anfangs nur Spiel und Spaß für Mensch und Hund ist Dog Frisbee mittlerweile auch ein Hundesport in dem Turniere stattfinden. Die Wurfscheibe, Frisbee, wird geworfen und der Hund muss die Scheibe fangen und zurück zu seinem Besitzer bringen, bevor dieser die Scheibe erneut wirft. Es gibt verschiedene Wurftechniken. Wer den Sport turniermäßig betreibt,

Hier finden Sie noch einige andere Hundesportarten, die für jeden Hund geeignet sind:

  • Canicross – Bei diesem Sport läuft der Hundeführer hinter dem Hund her. Verbunden sind die beiden mit einer elastischen Leine, die am Bauchgurt befestigt ist.
  • Dog Dancing – Hier werden die natürlichen Bewegungen und Veranlagungen des Hundes hervorgehoben.
  • Flyball – Auf Kommando des Hundeführers läuft der Hund über mehrere Hürden zu einer Ballmaschine. An der Maschine lösen sie mit der Pfote einen Kontakt aus, so dass ein Ball herausfliegt. Diesen fangen sie und laufen den gleichen Weg über die Hürden zurück.

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Besonders wichtig ist, für egal welche Hudnesport Art, dass die Hundeerziehung mit entsprechendem Kommandos sitzt und der Hund sich voll auf den Sport konzentrieren kann. Wenn der Hund bei den ersten sportlichen Übungen schon mit den Grundkommandos Probleme hat wird sich eher Frustration und Misserfolg als gemeinsamer Spaß einstellen.

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