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Wie bringe ich meinem Welpen oder Hund seinen Namen bei?

Liebe und Leckerlis: So lernt Ihr Welpe oder Erwachsener Hund seinen Namen

„Charly! Hier! Chaaaaarlyyyyy!!!! Hiiiier!!“ Keine Reaktion? Der kleine Racker tobt unbeeindruckt weiter im Park mit den anderen Hunden? Dann ist ihm vielleicht nicht bewusst, dass „Charly“ sein Name ist und nicht nur irgendein Geräusch, das Menschen eben manchmal so machen. Immerhin machen Menschen den ganzen Tag lang irgendwelche Geräusche, von denen die meisten für Charly völlig sinnlos sind.

Für Welpen haben „Charly“, „Waldi“ oder „Rakete“ nur dann eine Bedeutung, wenn sie gelernt haben, den Klang von ihres Namens damit zu verbinden, dass nun etwas von ihnen erwartet wird. Bedenken Sie: dem Hund ist nicht bewusst, dass es so etwas wie Namen überhaupt gibt. Sie müssen ihm nun klar machen, dass das besondere Geräusch „Charly“ eine Bedeutung für ihn hat – nämlich dass immer etwas Wichtiges oder Spannendes passiert, wenn Sie „Charly!“ rufen. Und das funktioniert wie so oft am besten über Belohnungen.

In Ruhe üben

laufleine Hundesicherung

Mit der Laufleine geht man immer auf Nummer sicher das sich der Welpe nicht davon macht

Was erwarten Sie von Charly wenn Sie seinen Namen rufen? Sie möchten seine Aufmerksamkeit, das heißt: Er soll Sie ansehen, wenn Sie ihn rufen. Er soll wissen, dass jetzt gleich etwas passiert, das ihn betrifft.

Trainieren Sie das in Ruhe. Wenn die Ablenkung für den kleinen Kerl zu groß ist hat alles Üben keinen Zweck. Wenn Ihr Welpe aber gerade in der Sonne döst oder die Schmetterlinge beobachtet, rufen Sie ihn. Wenn er Sie daraufhin aufmerksam anschaut, geben Sie ihm sofort seine Belohnung. Ein Leckerli oder ein Spielzeug – wichtig ist nur, dass der Hund eine positive Erfahrung macht, sodass er am Ende seinen Namen immer mit etwas Positivem verknüpft. Üben Sie das mehrmals täglich bis Charly seinen Namen kennt.

Keine Reaktion – keine Belohnung. So lernen Hunde relativ schnell welches Verhalten erwünscht ist und welches nicht.

Wichtig: Reagiert der Hund nicht auf Ihr Rufen, gibt es kein Leckerli und Sie gehen auch nicht zu Charly hin und kraulen ihm die Schlappöhrchen. Dann wäre alles Üben vorher umsonst gewesen. Wie bei allen anderen Bereichen der Hundeerziehung ist auch hier Konsequenz absolut unverzichtbar. Aber keine Sorge, die meisten Welpen lernen ihren Namen erstaunlich schnell.

Wichtig ist auch, dass wirklich immer etwas Spannendes passiert, wenn Sie seinen Namen nennen. Wenn Sie oder Ihre Kinder den ganzen Tag einfach nur so „Charly“ rufen, wird der Klang bald keine Bedeutung mehr für ihn haben. Auch wenn Sie Ihren Hund zu sich heran rufen wollen, reicht es nicht, einfach nur „Charly“ zu rufen. Sagen Sie ihm, wenn Sie seine Aufmerksamkeit durch seinen Namen geweckt haben, konkret, was er tun soll. „Charly“ bedeutet für Ihren Hund erst einmal nur „Achtung! Gleich kommt etwas Spannendes!“

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Welpe macht Pause

Übertreiben Sie es nicht mit dem Üben. Ein Welpe braucht auch mal eine Pause und nen Schluck Wasser

Hier die Übung noch einmal kurz zusammengefasst:

  • Schaut der Hund Sie gerade nicht an, rufen Sie seinen Namen.
  • Guckt er Sie daraufhin erwartungsvoll an, geben Sie ihm eine Belohnung.
  • Keine Reaktion – kein Leckerli!
  • Üben Sie das mehrmals täglich, dann lernt Ihr Welpe seinen Namen schneller als er quer durch den Park flitzen kann.

 

Weitere nützliche Tipps zum Thema Welpenerziehung können Sie auch hier im Blog finden.

Bitte denken Sie daran ihren Hund zu Versichern (am besten bevor Sie ihn haben), eine Hundehaftpflichtversicherung kann auch online abgeschlossen werden.

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